KASDORF  IM  TAUNUS

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Die Chronik von Kasdorf

PDF   Anekdote: Der Nonnenberg    

PDF   Anekdote: Der Kasdorfer Goldregen    

                            (Quelle jeweils: "Wo die Loreley dem Lahnteufel winkt", Kult-Ur-Institut e.V.)

PDF   Mord an Förster Frohwein im Kasdorfer Wald um 1919 (Quelle: "Bogeler Dorfchronik")

 

 

Für nähere Informationen zum Kasdorfer Wappen bitte das Wappen anklicken    

 

Die Geschichte von Kasdorf reicht bis in das Jahr 1262 zurück. Zu diesem Zeitpunkt wurde das damalige "Chastraffa" erstmals urkundlich erwähnt.  Bis heute wechselten Namen und Schreibweise von Chastraffa über Castdorf hin zu Casdorf. Erst seit 1937 hat der heutige Namen seine Gültigkeit.

Bleibt die Frage, wie der ursprüngliche Name zustande kommt. Hier gibt es verschiedene Ansätze:

"Chastraffa" bedeutet soviel wie "Mit Gesträuch bewachsener Bachlauf", "Chasto" (althochdeutsch) bezeichnete einen "Fruchtspeicher". Aber auch "Chazo", nach heutiger Übersetzung ein bestimmter "Gemarkungsteil" und zuletzt das keltische "Casnus", die heutige Eiche, können als Ursprung für den Gemeindenamen stehen.

Heinrich Keiper auf dem heutigen Parkplatz am DGH

Chastraffa (affa= Wasser/Sumpf) gilt wohl aber als wahrscheinlichster Ursprung, zumal die Gemeinde in der Umgebung auch als "Kastroff" bezeichnet wurde. Hier wiederum spiegelt sich der alte Flurname "Vis Castroff" wieder.

Im Jahr 1262 dürfte die damalige Siedlung noch nicht lange bestanden haben. Hervor gegangen ist sie aus einem Einzelhof "In dem Hofgarten". 

Die Lage des Dorfes war im Gebiet der ehemaligen Arnsteiner Grafen. Ab 1160 gehörte die Siedlung zur hessischen Niedergrafschaft Katzenelnbogen. Im 19. Jahrhundert unterstand Kasdorf der französischen Verwaltung mit dem Amtssitz in Langenschwalbach.

Aufgrund eines Separatartikels zum Wiener Vertrag zwischen Preußen und Nassau erfolgte am 31.05.1815 die Übergabe an das Herzogtum Nassau. Die Kreisordnung für die Provinz Nassau vom 07. Juni 1885 beseitigte die alten nassauischen Ämter. Seither gehörte die Gemeinde zum Kreis St. Goarshausen, dem späteren Loreleykreis und heutigem Rhein-Lahn-Kreis. 

Nach der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform wurde 1972 die Verbandsgemeinde Nastätten gegründet, zu der auch Kasdorf gehört.

Im Jahr 2013 feierte die Gemeinde an 2 Tagen mit Festkommers und Jubiläumsmeile im ganzen Dorf ihr 750-jähriges Bestehen.

Die Kasdorfer Bürgermeister

Der erste Ortsbürgermeister von Kasdorf wurde 1892 Philipp Bonn. Er war zugleich auch der Bürgermeister mit der längsten Amtszeit. Erst im Jahr 1933 wurde er von Adolf Bonn abgelöst. Dann folgten 1945 mit Ende des 2. Weltkriegs Albert Bonn und 1973 Herbert Dümmler.

Von 1982 bis 2001 lenkte Willi Plies als Bürgermeister das Geschehen in Kasdorf. 2001 wurde dann, nach dem Rücktritt von Willi Plies, Klaus Wagner zum Ortsbürgermeister gewählt und 2004 sowie 2009 im Amt bestätigt.

Im Jahr 2014 trat Klaus Wagner nach 13-jähriger Bürgermeistertätigkeit nicht mehr zur Wahl an, derzeit im Amt ist sein Nachfolger Timo Bremser.